Blogeintrag

Handel… und wie erlebst Du ihn 2050?

Die Zukunft bringt oft Ungewissheit und neue Erfahrungen mit sich. Und genau mit diesen Herausforderungen, neuen Technologien, Prognosen und dem Einkaufen im Handel 2050 haben wir uns beschäftigt. Im Folgenden möchten wir euch einen kleinen Einblick geben, was uns in Zukunft erwarten könnte und wie der Handel darauf reagieren muss.

Wir beginnen mit einer Zeitreise in das Jahr 2050…

Wöchentlicher Einkauf im Supermarkt

Stell dir vor, du möchtest heute deinen Wocheneinkauf erledigen. Du steigst auf deinen E-Scooter und fährst in Richtung Innenstadt.

Ein großes Auto mit viel Stauraum brauchst du nicht, denn deine Einkäufe wirst du nicht selber nach Hause bringen. Dafür ist deine persönliche Einkaufsdrohne da und bringt dir deine ausgesuchten Lebensmittel nach Hause.

Noch bevor du den Supermarkt betrittst, stellst du deinen E-Scooter an der Ladestation ab, damit dieser sich gleichzeitig aufladen kann. Auch deine Drohne wird hier auf dich warten.

Du schnappst dir deinen smarten Einkaufswagen, platzierst dein Smartphone in der dafür vorgesehen Halterung und lässt dir einen für dich personalisierten Kaffee raus, den du in die Halterung platzierst.

Nun kann dein persönliches Einkaufserlebnis beginnen.

In diesem Supermarkt bist du ein Stammgast und wirst selbstverständlich persönlich über einen Bildschirm begrüßt und es wird gleichzeitig eine Bedürfnisanalyse mit einem Gesundheitscheck erstellt.

Durch die Bedürfnisanalyse wird auch die angezeigte Werbung im Markt, Raumtemperatur, Helligkeit und Musik gesteuert und speziell auf dich abgestimmt. Dies ist dank neuster Technologien auch ohne andere Tools möglich und du kannst genau das sehen, was du sehen möchtest. Damit wird dir ein einmaliges Einkaufserlebnis ermöglicht.

Bevor du zu deinem Wocheneinkauf aufgebrochen bist, musstest du dir keine Einkaufsliste erstellen. Dein „smarter Kühlschrank“ erkennt den bestehenden Bedarf, welche Artikel benötigt werden, und erstellt dir eine individuelle Einkaufsliste.

Da dein Smartphone nun mit dem Einkaufswagen verbunden ist, führt dieser dich direkt zu den benötigten Artikeln und zeigt dir den Weg durch den Markt.

Beim Hineinlegen der Artikel in den Wagen, werden diese sofort gescannt und von der Liste gestrichen. Selbstverständlich kannst du nach Belieben spontane Einkäufe hinzufügen. Bei deiner vorhin erstellten Bedürfnisanalyse werden dir nun auch Produkte angezeigt, die dir empfohlen werden.

Heute fehlen dir ein paar Vitamine und deshalb entscheidest du dich dafür noch ein bisschen mehr Obst mitzunehmen. Leider kommst du an die oberen Orangen nicht heran. Der integrierte Greifarm an deinem Wagen erkennt das Problem sofort und hilft dir, deine gewünschten Artikel sicher in deinen Wagen zu platzieren. Du schlenderst entspannt durch den Markt, schlürfst deinen Kaffee und hörst deine personalisierte Playlist an.

Du entdeckst einen Sonderaufbau mit neuer Schokolade und hättest gerne ein paar mehr Informationen über den Artikel und die Firma. Über dein Smartphone und dem Barcode erfährst du rasch die benötigten Informationen.

Lästige Warteschlangen gibt es nicht, denn deinen Einkauf hast du ja bereits abgescannt. Du bezahlst bargeldlos mit deinem Smartphone und deine Drohne bringt dir deinen Einkauf bequem nach Hause.

Du springst auf deinen E-Scooter und fährst entspannt nach Hause.

Zuhause angekommen, wurden bereits alle Einkäufe von deiner Drohne verräumt.

Einkaufen im Hofladen

Das Thema Nachhaltigkeit, ökologischer Landbau und gesunde Ernährung stehen im Jahr 2050 im Fokus und liegt auch dir am Herzen. Deshalb besuchst du wöchentlich den Hofladen der Familie Meier. Der über Jahrzehnte bestehende Familienbetrieb hatte es wie auch andere Hofläden nicht immer einfach. Familie Meier musste viel investieren, um Kunden halten zu können. Fakt ist, Geschäfte ohne menschliche Komponenten verlieren jegliche Kundenbeziehung und können nicht weiterhin bestehen.

Dank modernster Technik ist es möglich, unabhängig von den Jahreszeiten die vom Kunden gewünschten Obst und Gemüsesorten anzupflanzen und auf Sonderwünsche einzugehen. Dies ist vor allem für die Marktstellung und die Kundenbindung sehr wichtig. Auch ein Bauernhof kann nicht nur von Verkauf von Obst und Gemüse leben, weshalb Familie Meier weitere Angebote anbietet. Zu diesen Angeboten zählen Kindergeburtstage, Festräume, Hofbesichtigungen und vieles mehr. Der Hofladen 2050 ist nicht wie heute aufgebaut. Um bestehen zu können muss Familie Meier auf neue Technologien, wie eine Einkaufs-App und Roboter zurückgreifen. Diese neuen Technologien können in ihrem Fall unterstützend wirken, indem sich die Familie auf die Kunden und andere Tätigkeiten fokussieren kann.

Wird sich der Einkauf nur noch Online abspielen?

Der stationäre Handel wird sich vermutlich grundlegend verändern, da die Grenzen zwischen der physischen und der digitalen Welt immer weiter verschwimmen. Gleichzeitig wird viel mehr online eingekauft.

Diesen „hybriden Trend“ konnte man schon in den letzten Jahren beobachten. Der Kunde 2050 wird auf allen Kanälen unterwegs und informiert sein.

Es wird Konzepte geben, welche den stationären Handel mit dem online Handel verknüpfen.

Das System des Omni-Channels wird sich weiter ausbreiten, um das Kundenerlebnis und den Unternehmenserfolg über verschiedene Kanäle steuern zu können.

Stationärer Handel – Plattform neuer Technologien

Es ist davon auszugehen, dass es in der Zukunft deutlich weniger stationären Handel geben wird. Viele Branchen verschwinden und neue Bereiche werden sich entwickeln.

Stationärer Handel stirbt in manchen Branchen eventuell komplett oder nahezu aus. Möglicherweise werden viele Unternehmen zu Technologie oder Dienstleistungsunternehmen.

Dies kann man gut an der Musikbranche verdeutlichen, denn diese existiert fast nur noch online in Form von Dienstleistungen. Viele Konsumenten nutzen Musik Streaming Dienste und kaum einer kauft noch eine CD.

Somit wird viel weniger Ladenfläche benötigt und viele kleinere Geschäfte werden aussterben.

Die vorhandene Ladenfläche muss somit viel mehr als „Eventfläche“ gesehen werden. Es können interaktive Kochkurse, Infoabende über bestimmte Lebensmitteltrends oder individuelle Beratungen gegeben werden.

Themenwelten, die monatlich angepasst werden liefern dem Kunden ein einmaliges Einkaufserlebnis und formen den Markt in eine Erlebniswelt um, die viele gerne besuchen.

Netzwerkeffekte als Gefahr für Monopolbildung?

In der multimedialen Welt spielen Netzwerkeffekte eine immer größere Rolle. Der Effekt soll darstellen, dass durch Erhöhung der Teilnehmer eines Netzwerks auch der Nutzen dessen steigt. Im Handel stellt dieser Effekt aber eine Gefahr dar, da es dadurch zu Monopolbildungen kommen kann. Warum? Das Ziel jedes Netzwerkes ist es, die Teilnehmerzahl zu erhöhen und somit auch immer wichtiger auf dem Markt zu werden – die Gefahr besteht, dass jedes Unternehmen eine Monopolstellung im Markt anstrebt.

Und wie geht der Großhandel mit den neuen Technologien um?

Viele neue Herausforderungen werden auch den Großhandel bis 2050 verändern und formen. Aber wie könnten diese Branche im Vergleich zum Einzelhandel 2050 aussehen?

Neue Technologien werden auch unser Einkaufsverhalten im Großhandel bestimmen und vereinfachen.

Von großer Bedeutung könnten Chips unter der Haut und der 3D-Druck werden. Unternehmen können mit 3D-Druckern somit in kürzester Zeit mit eigenen Rohstoffen gewünschte Produkte herstellen.

Der Großhandel kann mit eigens programmierten Robotern das Lager effizienter gestalten und somit alltägliche Abläufe vereinfachen. Dies würde den Unternehmen eine höhere Produktivität verschaffen, sowie Zeit und Geld einsparen.

Drohnen machen es möglich das Lager zu verräumen und gewünschte Artikel schnell herauszusuchen.

Die Thematik des autonomen Fahrens verschafft neue Möglichkeiten für die Versendung von Waren, sowie die Planung der Logistik. Durch gleichzeitigen Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge und Nutzung von erneuerbaren Energien lassen sich Kosten einsparen und ermöglichen umweltschonende Transporte.

Somit wird deutlich, dass sich der Großhandel genauso wie der Einzelhandel, auf neue Technologien einlassen muss und mit Veränderungen mitgehen muss, um bestehen zu können.

Fazit: Gute Planung, Technologien und fortschrittliches Denken werden von enormer Bedeutung sein, um im Markt 2050 bestehen zu können. Ganz auf den stationären Handel werden die Konsumenten auch 2050 nicht verzichten müssen. Dennoch werden die Anteile des Online-Handels wachsen, Dienstleistungen werden viele Artikel ersetzen und eine Vielzahl neuer Möglichkeiten entstehen.

Quellen:

https://www.handelderzukunft.de/omni-channel-retail-das-beste-aus-mehreren-welten

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/handel/community-center-statt-ladenflaeche-marcus-naumann/

https://www.scs.fraunhofer.de/de/geschaeftsfelder/zukunftsbildlogistik.html

https://www.e-commerce-magazin.de/gettings-studie-auch-2050-wird-es-ladengeschaefte-geben/https://home.kpmg/de/de/home/themen/2019/03/das-ende-des-konsums-wenn-daten-den-handel-ueberfluessig-machen.html

https://klardenker.kpmg.de/gefuehle-und-implantierte-chips-wie-wir-2050-einkaufen/)

https://www.blick.de/chemnitz/wie-sieht-die-zukunft-des-gro-handels-aus-artikel10737349)

https://www.euroshop.de/de/Home/News_Business_Facts/Archiv/Megatrends_Handel_%E2%80%93_2025_30

https://www.impulse.de/management/unternehmensfuehrung/gefaehrdete-branchen/7293979.html

https://zukunftdeseinkaufens.de/leben-2038-2/

https://www.presseportal.de/pm/58964/4488092

Handel 2050 – Ein Blick in die Zukunft

Wie wird die Handelslandschaft im Jahr 2050 aussehen?

Diese Frage würden wohl viele von uns und auch alle Unternehmen gerne beantwortet wissen, um sich schon genau jetzt an den richtigen Stellen zu entwickeln und Investitionen und das eigene Unternehmen genau positionieren zu können.

Schauen wir uns also aktuelle Trends und Entwicklungen in den Bereichen stationärer Einzelhandel, E-Commerce, Logistik und Payment an, um an diesen unsere Zukunfts-Handelswelt 2050 gedanklich entwickeln zu können.

Der stationäre Einzelhandel – Hightech und smart

Kann der heutige klassische stationäre Einzelhandel im Jahr 2050 überhaupt noch funktionieren? Wohl eher nicht.

Dennoch sind wir überzeugt, dass auch in der Zukunft der stationäre Einzelhandel mit smarten Lösungen und guten Konzepten in der Handelslandschaft zu finden sein wird. Doch wie könnte das aussehen?

Konzepte, die uns schon heute einen Einblick in die Zukunft des stationären LEH geben können, sind beispielsweise der High-Tech-Supermarkt „teo“ von tegut oder die Amazon-Go-Stores. In diesen 24/7-Stores werden die Artikel über eine App vom Kunden selbst eingescannt und dann über diese App, Kredit- oder Girokarte bzw. mit dem Amazon-Konto bezahlt.

Die Rolle des stationären Einzelhandels als Ort der Begegnung und des Erlebnisses wird zunehmend wichtiger.

 So wird mir das smarte Regal im Jahr 2050 automatisch eine Beratung, die passenden Komplementär-Produkte, basierend auf meinem bisherigen Einkaufsverhalten die neuesten Produkte und auch noch ein leckeres Rezept anbieten. Wenn ich meinen Einkauf dann in den smarten Einkaufswagen lege, registriert dieser auch automatisch alle Produkte, womit dieses lästige Anstehen an der Kasse im Jahr 2050 wohl endlich der Vergangenheit angehören wird. Das beste Gadget des smarten Einkaufswagens im Jahr 2050 ist jedoch eindeutig der integrierte „Personal Shopping Assistent“, der mir GPS basiert den Weg zu den Produkten meines Einkaufszettels weist.

Oder der Einzelhandel kommt direkt vor meine Haustür. Konzepte wie der Roboter-Supermarkt, der seit Anfang 2019 in Boston innerhalb weniger Stunden den Einkauf direkt zu den Kunden bringt, könnten im Jahr 2050 gerade für die Versorgung der suburbanen und ländlichen Gebiete eine zentrale Rolle spielen.

Welches Konzept man sich auch anschaut, es wird schnell klar, dass im Jahr 2050 wohl kein Einzelhandelsunternehmen mehr ohne das passende E-Commerce oder eine plattformübergreifende Omni-Channel-Lösung eine Überlebenschance hat.

E-Commerce – Marktplätze und Plattformen

Plattformen und Marktplätze werden die Zukunft des E-Commerce sein.

Dabei muss der Handel jedoch auf allen Kanälen übergreifend als Omni-Channel-Retail auftreten. Um all diese Kanäle miteinander verzahnen zu können, bietet Augmented Reality die Chance. Bereits heute gibt es viele Konzepte zum video-triggered AR:

  • Amazon mit „AR View“: Produkte können virtuell im eigenen Zuhause getestet werden
  • Mister Spex: Brille virtuell von Zuhause ausprobieren
  • Otto mit „yourhome“ …und viele mehr

Mit AR wird es im Jahr 2050 dann vielleicht möglich sein interaktives Productplacement in Filmen und Serien zu integrieren. Wenn mir das Produkt gut gefällt natürlich auch mit einer direkten Bereitstellung der Kaufoptionen.

Heute ist das Online-Shopping noch ziemlich umständlich: irgendwo auf Social-Media gesehen, Testberichte und Nutzererfahrungen googeln, Preisvergleiche auf 10 verschiedenen Websites. Im Jahr 2050 wird es interaktive Marktplätze geben, die all das auf einer einzigen Plattform bieten. So werden Content, Productplacement und Social Proof direkt miteinander verzahnt.

Wie diese Form des E-Commerce funktionieren kann machen uns heute schon Google mit Shoploop oder Instagram mit Instagram Shopping vor.

Künstliche Intelligenz trägt bereits heute zu einer deutlichen Verbesserung der User-Experience über personalisierte Shoppingerlebnisse bei. Auch im Jahr 2050 wird die verbesserte KI zu einem immer individuelleren und personalisierten Content beitragen.

Lieferung und Logistik – „Anytime, Anywhere, Anyhow!“

Eine Standartlieferzeit von 3-4 Werktagen ist für uns in der Zukunft unvorstellbar!

Lieferzeiten werden im Jahr 2050 um einiges kürzer, alles kann geliefert werden und auch zu jeder Zeit.

Doch wie kann das infrastrukturell durch Logistikunternehmen umgesetzt werden? Es wird Microhubs in jedem Wohnviertel geben, von denen aus eine „Just-in-Time-Lieferung“ jederzeit möglich ist. Auch In-Home-Delivery, bei der die Einkäufe des Kunden beispielsweise direkt in den eigenen Kühlschrank geliefert werden, sind im Jahr 2050 Normalität.

Durch Mesh-Logistik werden Herstellung und Prozesse automatisiert und autonomisiert, sodass die Pizza im Lieferfahrzeug in ferngesteuerten Öfen fertigbackt und genau zur Ankunft beim Kunden frisch aus dem Ofen kommt. Klingt unwahrscheinlich? Ganz und gar nicht. Das Start-Up „Zume Pizza“ aus dem Silicon Valley zeigt schon heute als Best Practice Beispiel, dass das möglich ist.

2050 werden kleinere, schnellere, emissionsfreie und autonome Lieferfahrzeuge die Welt der Logistik beherrschen. Oder mein Paket wird von einer Drohne oder einem Roboter ausgeliefert. So werden Same-Day-Delivery oder sogar Insant-Delivery möglich gemacht.

Doch was bedeutet das in Zukunft für die menschliche Komponente beim Lieferprozess? IT-Kenntnisse werden bei jedem Menschen zu einer Grundvoraussetzung.

Payment – Bezahlen auf einen Blick

Die Zukunft des Bezahlvorgangs liegt in bargeldlosen und smarten Lösungen.

Bereits heute liegt in China beim Bezahlvorgang die Penetrationsrate der zwei größten mobilen Bezahldienste „Alipay“ und „WeChat Pay“ bei zusammen 87%.

Apps, mit integrierten Bezahlmethoden sind nichts neues. Selbst die Bezahlung via Facial Recognition, testet Carrefour seit Februar 2019 in einer Bukarester Skanska Filiale. Auch Alibaba/Alipay hat diese Technologie mit seinem „Smile to pay“ bereits in China gelaunched.

Bei dieser Entwicklung werden wir im Jahr 2050 dann alle und überall mit unserem implantierten Chip bezahlen können. Die Bezahlung wird automatisiert in die Umgebung eingebunden sein und durch KI-basierte Assistenten für uns erledigt („embedded omni-payments“). Meine Face-ID ist in einer zentralen Datenbank hinterlegt und so kann ich meinen Kaffee beim Bäcker auf einen Blick bezahlen.

Alles Utopie? Nein, denn viele der vorgestellten Konzepte zeigen schon heute auf, wie unsere Handelswelt im Jahr 2050 aussehen könnte. Ob und welche Ideen und Technologien sich durchsetzen, werden dann unsere Zukunfts-Ichs im Jahr 2050 mit einem Blick zurück auf diesen Blog beurteilen können…

Quellen:

Einkaufen rund um die Uhr: Tegut eröffnet High-Tech-Supermarkt ohne Kassierer | TAG24

Handel in China: Event-Shopping und Cashfree-Vorreiter (zukunftsinstitut.de)                    

Best Practices aus dem Retail Report 2020 (zukunftsinstitut.de)

„Im Jahr 2050 werde ich jederzeit und überall mit einem implantierten Chip bezahlen können“ | Netzwoche

Supermarkt der Zukunft – wie shoppen wir 2050? | Ladenbau.de Blog

Supermarkt der Zukunft::Im Jahr 2050 wird’s total transparent – Lebensmittel Praxis

Im Supermarkt der Zukunft – RFID: Der Supermarkt der Zukunft – TecChannel Workshop

https://etailment.de/news/stories/Handelstrends-2030-Logistik-der-Zukunft-Anytime-Anywhere-Anyhow-23219

https://www.zukunftsinstitut.de/artikel/handel/dash-delivery-mut-zur-neuen-letzten-meile/

https://www.handelderzukunft.de/omni-channel-retail-das-beste-aus-mehreren-welten

Die Zukunft des E-Commerce: Ein Blick in das Online-Shopping von morgen (hubspot.de)

Alles per App – Wie weit ist China uns voraus? | WDR Doku – YouTube

Im Supermarkt der Zukunft – RFID: Der Supermarkt der Zukunft – TecChannel Workshop

Smile-to-pay: Chinese shoppers turn to facial payment technology | China | The Guardian

Im Supermarkt der Zukunft – RFID: Der Supermarkt der Zukunft – TecChannel Workshop

Neue Studienrichtung: BWL-Digital Commerce Management

Als Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Mitarbeitern mit digitalen Kenntnissen wurde die neue Studienrichtung BWL-Digital Commerce Management an der DHBW entwickelt. Am 1. Oktober 2020 startet die Studienrichtung an der DHBW Heilbronn.

Die Digitalisierung prägt den Handel: Die Digitalisierung hat das Nachfrageverhalten der Kunden grundlegend verändert und es entstehen durch digitale Technologien neue Geschäftsmodelle und -prozesse im Handel. Hierbei werden die Technologie- und Informatikabteilungen der Unternehmen immer häufiger zur treibenden Kraft innerhalb des Digital Commerce.

Diese Entwicklung wird insbesondere durch das Fehlen von Fach- und Führungskräften gebremst. Laut einer aktuellen bitkom-Studie (bitkom 2019, Die Digitalisierung des Handels) haben über zwei Drittel aller Handelsunternehmen große Schwierigkeiten, Mitarbeiter mit digitalen Fachkenntnissen zu finden. Die Studienrichtung BWL-Digital Commerce Management schließt diese Lücke.

Basierend auf den Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre bildet die Studienrichtung Digital Commerce Management Studierende mit sechs zentralen Qualifikationszielen aus:

Qualifikationsziele der Studienrichtung BWL-Digital Commerce Management

 

  1. Kunde: Das Management des Kundenerlebnisses steht im Fokus der Ausbildung und ist die Maßgabe für alle Prozesse und Leistungen. Hierbei stellt sich die zentrale Frage: „Welchen Mehrwert generiert das Unternehmen für die Kunden?“
  • Digitale Technologien: Damit digitale Technologien sinnvoll und nutzstiftend eingesetzt werden, ist es erforderlich, ihre Potenziale zu erkennen und die Anwendungsgebiete zu verstehen. Technologiebewertungen und Chancen-/Risiken-Analysen sind hierbei immanenter Bestandteil der Ausbildung.
    Zudem sollen mit den Informatikgrundlagen wichtige Bausteine des IT-technischen Grundverständnisses gelegt werden.
  • Daten: Daten werden als das Öl des digitalen Zeitalters bezeichnet. Damit Daten Unternehmenswert stiften können, müssen diese wohl strukturiert, sicher gespeichert und zielgruppenadäquat aufbereitet werden. Die Generierung von Daten, sowie deren Aufbereitung und Interpretation stellen zentrale Ausbildungsinhalte der Studienrichtung dar.
  • Prozesse: Digitalisierung schafft nur dann einen nachhaltigen Nutzen, wenn Wertschöpfungs-, Unterstützungs- oder Informationsprozesse IT-technisch abgebildet und automatisiert werden. Daher ist im Curriculum der Kompetenzerwerb im Geschäftsprozessmanagement verankert, der es ermöglicht, dass die Absolventinnen und Absolventen Potenziale zur Digitalisierung erkennen und ausschöpfen können.
  • Geschäftsmodelle: Einhergehend mit der Digitalisierung von Wertschöpfungsketten und Geschäftsprozessen können auf Basis von Geschäftsmodellen neue Strategien und Geschäftsideen entwickelt und bestehende Strukturen überprüft werden. Die Absolventinnen und Absolventen der Studienrichtung werden hierfür notwendige Kompetenzfelder mit auf den Weg gegeben.
  • Managementmethoden: Professionalität im Managementprozess – von der Analyse über die Planung bis zur Umsetzung und Kontrolle – entsteht vor allem durch die Anwendung gesicherter und etablierter Methoden aus Wissenschaft und Praxis. Die Studienrichtung beinhaltet nicht nur wichtige Werkzeuge zur Aneignung von Fachkompetenzen, sondern auch solche Instrumente, welche die Zusammenarbeit optimieren, den strategischen Wandel begleiten und die Flexibilität des Unternehmens sicherstellen.

Das neue Studienangebot startet am 1.10.2020 an der DHBW Heilbronn. Weitere Informationen sind unter: https://www.heilbronn.dhbw.de/duale-partner/studienangebot/digital-commerce-management.html

Personal: Digital gestalten statt analog verwalten

Was verstehen Sie unter Digitalisierung im HR (Human Ressource) Bereich? Ein Büro voller Roboter, die den Mitarbeitern die ganze Arbeit abnehmen oder vielleicht sogar gar kein Personalbüro mehr, weil nichts mehr persönlich abläuft?

Wir haben uns damit beschäftigt, was Digitalisierung im HR-Bereich bedeutet und welche innovativen Anwendungen es für den Bereich Personal bereits gibt. Allgemein stellt sich dabei die Frage, welche dieser Neuerungen werden den Handel in den kommenden Jahren am stärksten beeinflussen und können nachhaltig zu einem Fortschritt beitragen?

Um dieses Thema genauer untersuchen zu können, wurden unterschiedliche Innovationen, die neue digitalen Technologien wie VR oder KI verwenden, recherchiert und eine Experten-Befragung durchgeführt. Drei Experten wurden interviewt: darunter ein Professor der Dualen Hochschule Baden-Württemberg – Heilbronn, ein Mitarbeiter der Personalabteilung eines mittelständischen Unternehmens aus der Region und eine Bereichsleiterin eines großen internationalen Handelsunternehmens.

14 mögliche Anwendungen wurden den Experten vorgestellt und sollten von diesen anschließend nach absteigender Priorität bewertet werden. Zusätzlich sollten die Experten eine Einschätzung zur Bedeutung der Innovation in 10 Jahren abgeben und diese begründen. Nach der Auswertung der einzelnen Experten-Rankings haben sich folgende Top-Innovationen im Bereich Personal herausgestellt:

  1. Cloud
  2. HR Analytics / People Analytics
  3. Active Sourcing
  4. Chatbot
  5. Mitarbeiter App
  6. Administrative Aufgaben
  7. VR & AR im Personalbereich

In den folgenden Blogbeiträgen dürfen Sie sich auf interessante Informationen zu den Top-Innovationen und deren Anwendung, Mehrwert für Nutzer & Unternehmen und weitere spannende Details freuen. Sie bekommen einen Überblick, welche Technologien bereits heute Anwendung finden und welche Herausforderungen bei der Umsetzung in Unternehmen auftreten können.

Cloud: Der Grundstein aller Innovationen: „Die große Wolke“

Die Cloud ist in vielen Bereichen nicht mehr weg zu denken. Sie dient als externer Speicherort für eine Vielzahl von Daten und kann auch die Personalabteilung im gesamten Personalprozess unterstützen. So werden Tools für unterschiedlichste Bereiche der Personalarbeit angeboten: Talent-Akquise, People Management (HR), Anwesenheits- und Urlaubsmanagement, Lohn- und Gehaltsabrechnung, sowie Vergütungen und Leistungen.

Die Cloud ist in vielen Bereichen nicht mehr weg zu denken. Sie dient als externer Speicherort für eine Vielzahl von Daten und kann auch die Personalabteilung im gesamten Personalprozess unterstützen. So werden Tools für unterschiedlichste Bereiche der Personalarbeit angeboten: Talent-Akquise, People Management (HR), Anwesenheits- und Urlaubsmanagement, Lohn- und Gehaltsabrechnung, sowie Vergütungen und Leistungen. Durch Erfassung aller Daten in der Cloud, kann ein Zugriff von überall ermöglicht werden. Sie erhalten einen besseren und ortsunabhängigen Überblick über die Personalressourcen, mehr Effizienz und haben dadurch einen größeren Pool an Möglichkeiten zur Automatisierung von Prozessen.

Aufgrund Ihrer Funktionen ist die Cloud für die Experten „die TOP 1 Innovation“. Sie dient als Basis für alles. Viele weitere Innovationen greifen auf die Cloud zurück, um einen Mehrwert zu bieten. Beispielsweise der Chatbot. Die Cloud ermöglicht es diesem räumlich und zeitlich unabhängig immer auf alle Mitarbeiter Daten zuzgreifen und sie gegebenenfalls eigenständig eintragen zu können. Dies stellt eine enorme Verschlankung der administrativen Abläufe dar, alles wird zentral gesammelt.  

Laut Einschätzung der Experten soll die Cloud in 10 Jahren nicht mehr weg zu denken sein und als Standard in jeglichem Unternehmen angesehen werden. Grund dafür sind die vielen Vorteile, die sie bietet. Zum einen können Kosten gespart werden und mehr Wettbewerbsfähigkeit und evtl. auch Wettbewerbsvorteile generiert werden. Zum anderen verhindert die zentrale Datensammlung das ewige und endlose Suchen von Verträgen, oder den Verlust einer Krankmeldung, was oft Zeit- und Kostennachteile mit sich bringt.

Ein Beispiel einer Cloud basierten Personallösung ist Sage People. Sie betreut die Mitarbeiter vom Eintritt – bis zum Austritt. Dieses System wird bereits in über 140 Ländern eingesetzt und hat über 180.000 Anwender. Es bietet eine enorme Arbeitserleichterung. Mitarbeiter können ortsunabhängig auf ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen zugreifen oder Krankmeldungen einreichen. Egal zu welcher Uhrzeit.

Die Cloud stellt das Zentrum und die Basis für viele neue Personalverwaltungsinnovationen dar, weshalb es bei vielen Unternehmen wie beispielsweise BMW und Lidl bereits im Einsatz ist.

Quellen:

HR Analytics/People Analytics: Die Wahrsagerkugel?!

Woran könnte es liegen, dass uns in den letzten Monaten so viele Mitarbeiter verlassen haben? Was können wir ändern, um die Fluktuationsrate möglichst gering zu halten? Wie groß wird die Anzahl der Krankmeldungen in einem Monat sein? Wie viele Mitarbeiter sollten wir innerhalb der nächsten sechs Monate neu einstellen?

Eine Antwort auf diese Fragen wünscht sich so gut wie jedes Unternehmen. Allerdings ist es selbst für die besten Analysten schwierig diese zu finden und nimmt viel Zeit in Anspruch, bzw. ist in manchen Fällen nicht einmal realisierbar. Eine Möglichkeit schneller Antworten zu bekommen oder sogar vor potenziellen Gefahren gewarnt zu werden bietet HR bzw. People Analytics. People Analytics basiert auf der Technologie von Big Data, wobei es in vielen Bereichen auch Schnittstellen zur KI (Künstliche Intelligenz) gibt, wie beispielsweise das Deep Learning. Es kann Analysen anhand von internen und externen Daten durchführen, um Personalentscheidungen zu stützen. Dabei erkennt es Muster innerhalb der Daten und kann Trends aufzeigen oder vergangene Ereignisse erklären.

Zur Analyse der Daten können unterschiedliche Methoden verwendet werden. Zum einen gibt es das deskriptive Verfahren, bei dem Ergebnisse ausgegeben werden, die ein momentanes oder vergangenes Ereignis beschreiben. Explanative Verfahren hingegen liefern mögliche Gründe für Ereignisse, die passiert sind. Prädiktive Verfahren geben Antworten darauf, was passieren wird und präskriptive Verfahren gehen sogar noch weiter und können Handlungen und Maßnahmen empfehlen, um den zukünftigen Entwicklungen entgegenzuwirken bzw. diese zu unterstützen. Wichtig bei der Arbeit mit People Analytics ist, zu beachten, dass nicht jedes Muster einen kausalen Zusammenhang darstellt.  

Trotz der vielen Möglichkeiten, die People Analytics bereits bietet, nutzen nur wenige Firmen diese Technologie. Dennoch sehen unsere Experten die Innovation als die Top 3 Innovation im HR Bereich. Anhand Ihrer Auswertungen können Entscheidungen schneller abgeleitet werden und sie kann gerade im Bereich des Fluktuationstrends hilfreiche Anhaltspunkte geben. People Analytics kann die Effizienz steigern und Sie vor unangenehmen Überraschungen bewahren. Die Experten sind der Meinung, dass die Einführung eines solchen Systems allerdings abhängig von der Größe des Unternehmens ist. Bei kleineren Unternehmen fällt es leichter auch ohne Big Data und KI Entwicklungen zu erkennen. Das Kosten-Leistungsverhältnis ist in diesem Fall zu gering. Größere Firmen können mit der Technologie hingegen sogar Geld sparen indem sie bei negativ Entwicklungen früh informiert werden und eingreifen können.

Natürlich ist diese Innovation kein Allheilmittel. Die Ergebnisse sind zudem nicht immer zu 100 % korrekt, sondern geben eher eine Wahrscheinlichkeit aus. Bei der Implementierung sollte auch vor allem auf den richtigen Umgang mit Daten geachtet werden. Trotzdem ist Big Data mittlerweile ein gutes Verfahren, um langwierige Analysen zu überspringen, Zeit und Humanressourcen zu sparen und vorbereitet zu sein für die Zukunft.

Quellen:

Active Sourcing: Suchen sie noch oder kämpfen sie schon?

Der Arbeitsmarkt hat sich innerhalb der letzten 20 Jahre enorm gewandelt. Die Rollen der Arbeitgeber als Anbieter und der Arbeitnehmer als Nachfrager wurden weitestgehend getauscht. Sie als Arbeitgeber kämpfen nun auf dem Arbeitsmarkt immer intensiver um neue Talente. Gute Mitarbeiter sind heutzutage heißbegehrt, aber eher schwer zu finden. Sie befinden sich mitten im „War for Talents“.

Um an diesem erfolgreich teilnehmen zu können, ist es wichtig aktiv potenzielle Mitarbeiter zu kontaktieren und diese auf sich aufmerksam zu machen. Dieser Prozess beansprucht, insoweit er noch manuell ausgeführt wird, viele Humanressourcen und Zeit. KI und Big Data unterstütze Lösungen können Ihnen in diesem Bereich viel Arbeit abnehmen. Anhand von Kriterien, die der KI zuvor mitgegeben werden müssen, kann diese Bewerbungen und Internetprofile analysieren und Ihnen aus einer Vielzahl von Kandidaten die passenden Talente heraussuchen. Der Unterschied zur normalen Automation ist dabei, dass die KI auch Synonyme oder Umschreibungen erkennen, sowie Aussagen interpretieren kann.

Es gibt bereits viele Tools, die KI und Big Data in dieser Hinsicht nutzen und Ihnen als Unternehmen ein einfacheres Active Sourcing und Managen von Talenten ermöglichen. Talentry ist ein solches CRM (Candidate Relationship Management) Programm. Es bietet unterschiedlichste Möglichkeiten, wie die zielgruppenspezifische Ausspielung von Werbung oder das Managen eines großen Kandidatenpools, der von der Software zusammengetragen wird. Otto, Vodafone, Henkel und einige mehr sind bereits auf den Zug aufgesprungen und nutzen dieses Tool für besseres Recruiting.  Xing bietet mit dem 360° e-Recruiting ein ähnliches Tool an, bei welchem speziell innerhalb der Profile aller Xing Nutzer potenzielle Bewerber rausgesucht werden können.

Active Sourcing in Verbindung mit KI und Big Data sehen die Experten als eine der wohl wichtigsten Innovationen der nächsten Jahre. Innerhalb der nächsten zehn Jahre schätzen Sie diese Lösung sogar als Standard ein und sind der Meinung, dass nahezu jedes Unternehmen ein solches Tool nutzen wird. Vorteile erkennen die Experten vor allem darin, dass der Kandidaten Pool erheblich erweitert werden kann. So kann nicht nur zu 20 sondern gleich 100 potenziellen Mitarbeitern Kontakt aufgenommen werden. Wobei den Erstkontakt ebenfalls die KI in Verbindung mit einem Chatbot übernehmen könnte. (Hier sehen die Experten allerdings immer noch die HR-Manager als Verantwortliche.)  Die Chancen innerhalb des größeren Pools letztendlich einen guten Mitarbeiter zu finden, der auch gerne bei Ihrem Unternehmen arbeiten möchte, sind dabei natürlich wesentlich höher.

Unternehmen, die ein solches Tool bereits implementiert haben, können nicht nur besser und erfolgreicher am „War of Talents“ teilnehmen, sie können natürlich auch Kosten hinsichtlich der Human Ressourcen senken und die Effizienz der Mitarbeiter steigern. Diese brauchen sich nicht mehr mit der Suche der Talente beschäftigen, sondern können sich auf die Auswahl und die Gewinnung der Talente konzentrieren. Zudem kann durch gezielte Werbung für mehr Reichweite und Bekanntheit als Arbeitgeber gesorgt werden.

Quellen:

Chatbot: 24 Stunden Rückmeldung garantiert

Der Chatbot ist ein technisches Dialogsystem, das per Texteingabe oder Sprache kommuniziert. Er beruht auf künstlicher Intelligenz und ist eine Weiterentwicklung der RPA (Robotic Process Automation). Im Vergleich zur RPA besitzt er auch kognitive Fähigkeiten und kann somit menschliche Handlungen nachahmen.

Chatbots sind eine gute Möglichkeit, Aufgaben im HR vereinfacht abzuwickeln.  Sie spielen eine wichtige Rolle hinsichtlich der schnellen Rückmeldung bei Anfragen – sowohl von bestehenden Mitarbeitern, als auch von potenziellen Mitarbeitern auf der Unternehmenswebsite.  So können Mitarbeiter bspw. Adressänderungen mitteilen, ohne auf eine Antwort der Personalabteilung warten zu müssen. Es ist sogar vorstellbar, mithilfe eines kurzen Anrufes, dem Chatbot seine Adresse mitzuteilen, die dieser dann erfasst und im System hinterlegt. Eine weitere Möglichkeit ist es, den Chatbot auf der Unternehmensseite einzusetzen. So können Bewerber 24h Fragen stellen oder Termine vereinbaren ohne jegliche Wartezeit. Laut Expertenmeinungen wird dieses System auch schon mehrfach genutzt.

Vorteile liegen vor allem in der Zeitersparnis. Sowohl Nutzer als auch das HR Management profitieren von schnellen Antworten, Informationen und weniger Aufwand. Mitarbeiter müssen sich keine Warteschleifen anhören, genießen schnelle Rückmeldungen und können ihre Anfragen 24/7 stellen. So kann ebenfalls ein besseres Image gepflegt werden, da keine Anfragen lange auf Rückmeldung warten müssen oder vergessen werden könnten. Die HR Mitarbeiter haben mehr Zeit sich um persönliche Dinge zu kümmern, da der Pflegeaufwand der Verwaltungsdaten gegen Null strebt. Vor allem dieser Vorteil, aber auch der Folgende hat die Experten dazu bewegt den Chatbot auf die TOP 4 zu wählen. Durch den Chatbot können zu jeder Zeit alle Daten aktualisiert werden. Beispielsweise können Krankmeldungen direkt im Dienstplan berücksichtigt werden, auch wenn das Büro nicht besetzt ist. So kann effizienter und mit einer genaueren Planung in den Tag gestartet werden. Es muss nicht länger darauf gewartet werden, dass der HR Mitarbeiter seine E-Mails bearbeitet.

In zehn Jahren sehen unsere Experten diese Innovation ebenfalls als Standard in jedem Unternehmen an, da er bereits von einigen Firmen wie bei Lidl im „Employee-Sales-Service“ genutzt wird. Ein möglicher Anbieter für den Chatbot ist der Haufe HR-Assistent.  

Der Chatbot ist jedoch nicht nur im Bereich Service Center oder zum ersten Kontakt mit Externen einzusetzen, es ergeben sich viele mögliche weitere Themenfelder, wie bspw. das Recruiting, die Personalentwicklung, der Einsatz beim Onboarding oder vieles mehr.

Quellen:

Mitarbeiter App: Unternehmenskommunikation neu gedacht, nämlich mit App

Terminkalender, Zeiterfassung, Reisekosten, Dateiablagen, Kommunikations- und Informationsplattformen. Das sind alles Funktionen, die uns täglich bei der Arbeit begleiten, doch dafür müssen die Mitarbeiter sich im Büro befinden und den Geschäfts-PC nutzen. Sich schnell mal über die neuen Updates im Unternehmen informieren oder die Arbeitsstunden überprüfen ist nicht so einfach. Vor allem, wenn der Mitarbeiter gerade unterwegs ist.

Was aber jeder parat hat, ist das Smartphone. Wäre es dann nicht hilfreich, alle Funktionen aus dem geschäftlichen Leben einfach abrufbar auf dem Smartphone zu haben? Genau das ist möglich mit einer Mitarbeiter-App. Darüber haben Mitarbeiter die Möglichkeit, auf das Intranet zuzugreifen, Meetings zu planen, zu chatten, Dateien und Informationen abzurufen und administrative Aufgaben rund um die Arbeit schnell und unkompliziert über das Smartphone zu erledigen. Vor allem in Zeiten der Corona-Krise, in dem Home Office ein Dauerzustand ist, vereinfacht das die Kommunikation und Informationsweitergabe. Dabei helfen die verschiedenen Kommunikations-Tools wie der Chatbot mit KI oder die Implementierung bereits bekannter Tools wie Zoom oder Microsoft Teams. Die Personalabteilung wird entlastet und die Mitarbeiter erhalten eine schnellere Auskunft rund um das Thema Personalmanagement.

Außerdem bietet es ein All-in-one-Paket mit allen Personal-Systemen zur Zeiterfassung, Urlaubsplanung, Kosten- und Gehaltsabrechnungen und Abwesenheitseintragung. Dieser Aspekt kommt nicht nur dem Mitarbeiter zugute, sondern bietet dem Unternehmen auch eine Standardisierung der HR-Prozesse. Durch die Automatisierung dieser Routineaufgaben spart das Unternehmen an Kosten und Zeit. Der größte Mehrwert für beide Parteien liegt in der orts- und zeitunabhängigen Kommunikation. Die Mitarbeiter-App hilft als Plattform bei der Informations-verbreitung und Kontaktaufnahme mit Mitarbeitern. Damit ist auch ein verbessertes Mitarbeiter Branding sowie eine Unterstützung im Change-Management verbunden.

Diese Vorteile erkennen auch die befragten Experten aus dem Personalbereich verschiedener Unternehmen und Institutionen. Im Ranking befindet sich deshalb die Innovation auf Platz 5 der Top 9 HR-Innovationen.

Diese Art der Digitalisierung der administrativen HR-Prozesse wird in 10 Jahren den Experten zufolge zum Standard. Bedenklich ist dabei allerdings die Nutzungsbereitschaft der Mitarbeiter. Vor allem ältere Generationen werden weniger Akzeptanz für das neue System zeigen und Schulungen werden nötig sein.

Bereits heute gibt es einige Anbieter von Mitarbeiter-Apps wie Valido oder Appdialog, doch der Anteil der Unternehmen, die über eine Mitarbeiter-App verfügen ist noch sehr gering. Dabei gibt es wenig zu verlieren und viel zu gewinnen für Mitarbeiter und Unternehmen.

Quellen:

Administrative Aufgaben: KI lässt mehr Zeit für Konzentration auf Individuen

Einfache administrative Tätigkeiten wie Zeiten und Urlaube der Mitarbeiter zu erfassen kosten viel Zeit. Zeit, die für andere Aufgaben oft fehlt. Dabei werden für diese Tätigkeiten wenig Knowhow und Verständnis erfordert.

Um den Aufwand künftig zu schmälern und mehr Zeit zu generieren, wäre eine Lösung mit KI (Künstlicher Intelligenz) und RPA (Robotic Process Automation) denkbar. Es sind Technologien, die bereits vordefinierte und stark standardisierte Prozessabläufe für die Mitarbeiter erledigen können. Die oft langweiligen, nicht fordernden Routinetätigkeiten würden somit für den HR Mitarbeiter komplett entfallen. Er müsste ausschließlich reagieren, wenn der Roboter auf eine Ausnahme trifft, die ihm unbekannt ist und er menschliche Hilfe benötigt.

Beispiele von einfachen Routinetätigkeiten wären das Befüllen und Versenden von Formularen, die Überprüfung und Erfassung von Daten in Zeit- und Urlaubskonten, das Erstellen von Personaleinsatzplänen, oder der Prüfprozess von Bewerbungsunterlagen. All diese Tätigkeiten können zuvor anhand festgelegter Kriterien für den Roboter definiert werden und im Nachgang von ihm selbstständig erledigt werden.

Neben diesen Aufgaben können auch im Umfeld der Compliance einfachere Lösungen geschaffen werden. Das Thema Vergütung ist bereits in vielen Unternehmen an externe Dienstleister ausgelagert, weshalb sensible Gehaltsdaten verschickt werden müssen. Durch das Verschicken der Gehaltsdaten entsteht trotz Schutzmaßnahmen das Risiko, dass die Daten veruntreut werden könnten. Um ebenfalls Fehler durch mehrfache Übertragungen zu vermeiden, können KI und RPA in diesem Bereich gut genutzt werden. Sensible Daten müssen nicht mehr außer Haus verschickt werden.

Der große Vorteil, den diese Innovation bietet, ist eine Entlastung der Personal Mitarbeiter, die sich durch den Wegfall von viel Bürokratie mehr um beispielsweise die Entwicklung von Mitarbeitern kümmern können. Mehr Kümmern bedeutet in diesem Fall, dass Sie sich mehr Zeit für persönliche Dinge nehmen und so viele Probleme früher erkannt und gelöst werden können. Dadurch kann die Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert werden. Nicht vergessen darf man hier auch den Kosten- und Aufwandsvorteil, den die Innovation bietet. Dies spiegeln auch die Expertenmeinungen wider. Durch die Vorteile wird diese Innovation in 10 Jahren vermutlich in einigen Unternehmen zum Standard gehören. Jedoch äußerten die Experten auch Kritik zu der Kostenfrage – je nach Entwicklung wird es vorerst lediglich eine Lösung für größere Unternehmen sein.

Quellen:

VR & AR im Personalbereich: Das Kennenlernen der realen Welt in der digitalen Welt

Wer kennt es nicht – der erste Arbeitstag in einem neuen Unternehmen. Sie sind gespannt, aufgeregt und rätseln, was Sie bei dem neuen Arbeitsplatz erwartet. Zu der vorhandenen Aufregung kommen nun auch noch neue Gesichter, welche Sie sich am besten schon mit dazugehörigem Namen merken müssen. Eine neue unvertraute Umgebung und an jeder Ecke neuer Input, der nur darauf wartet auf Sie einzuprasseln.

Wie wäre es, wenn Sie diese und andere Situation im Arbeitsleben zukünftig für bestehende und neuen Mitarbeitern mit Hilfe von Mixed Reality einfacher machen könnten?  Von Mixed Reality spricht man, wenn Virtual Reality und Augmented Reality eingesetzt werden. Ein potenzieller Einsatzbereich wäre das Onboarding.

 Augmented Reality verwendet dabei Brillen, die sich kaum von handelsüblichen Brillen unterscheiden. Diese können die Realität um virtuelle Animationen erweitern und digitale Elemente in das Hier und Jetzt einblenden. Was heißt das nun konkret? Neue Mitarbeiter laufen bspw. mit einer AR-Brille durch das Unternehmen und bei jedem Mitarbeiter wird sein oder ihr Name, sowie die Position oder Funktion im Unternehmen virtuell eingeblendet. Zusätzlich können wichtige Bereiche kurz und knackig per interaktiver Projektion vorgestellt und erklärt werden. Das Beste, wenn es zu schnell geht, müssen unerfahrene oder neue Mitarbeiter keine unangenehmen Fragen stellen, sondern gehen einfach in den entsprechenden Bereich zurück und lassen sich die Informationen erneut einblenden. Somit ist es möglich den Informationsfluss der Lerngeschwindigkeit gut anzupassen.

Müssen Bereiche oder Prozesse erklärt werden, die mit AR nicht unterstützt werden können, kann bequem auf Virtual Reality zurückgegriffen werden. Hier tauchen die Mitarbeiter mit Hilfe einer etwas größeren VR-Brille in komplett virtuell dargestellte Welten ein. Zum Beispiel können Produktionsprozesse veranschaulicht erklärt und erkundet werden. Es ist dennoch zu beachten, dass neben den Anschaffungskosten die digitale, interaktive Welt erst „erschaffen“ werden muss. Diese kann beliebig oft angeschaut werden. Dabei ist es möglich das Tempo durch zurückspulen/-gehen oder veränderte Geschwindigkeit anzupassen.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit von Virtual Reality: Unternehmen können sich VR auch auf Berufs- oder Bildungsmessen zu Nutze machen. Es ist möglich Ihr Unternehmen von außen und innen abzubilden, sowie Produkte darzustellen. Unentschlossene können also eine VR-Brille aufsetzen und eine virtuelle Reise durch das Unternehmen beginnen. Ebenso können Prozesse abgebildet und interaktiv ausprobiert werden – so kann der Träger einer Brille beispielsweise einen Motor zusammensetzen oder andere Produktionsschritte durchführen. Ein Vorteil dabei ist, es müssen keine Livemodelle ausgestellt oder gar auf Messen mitgenommen werden. Der VR-Brillenträger kann sich ausprobieren, ohne etwas kaputt zu machen und herausfinden, ob er zum Unternehmen und zum Beruf passt.

Dieses Prinzip ist auch auf bereits angestellte Mitarbeiter für Schulungen und Workshops übertragbar. Der Mitarbeiter begibt sich in eine virtuelle Welt, in der spezifische Trainingsszenarien aufgebaut werden können, die der Realität entsprechen. Zeit-, orts- und personenunabhängig lernen Mitarbeiter neue Prozesse, Regelungen und Verhaltensweisen aus realen Situationen wesentlich besser durch interaktive Bedienung. Das Unternehmen benötigt nur die VR-Ausrüstung sowie eine Anpassung des Schulungsmaterials und spart damit Personalkosten und erzielt ein besseres Endergebnis.

AR/VR bietet aber nicht nur den Mitarbeitern einige Vorteile. Auch das Unternehmen spart nach einer einmaligen Investition der Brillen und Aufspielen des Programmes langfristig Zeit und Geld. Warum? Ganz einfach – es müssen keine Mitarbeiter aus ihrem Arbeitsalltag und laufenden Prozessen herausgezogen werden, um neuem Personal zu erklären, was die jeweiligen Abteilungen machen. Bei Schulungen kann sichergestellt werden, dass alle Mitarbeiter unabhängig von Dozenten die gleichen Botschaften übermittelt bekommen. Sie als Unternehmen können in vielen Situationen bequem auf die bereitliegenden Brillen zurückgreifen, die einen Großteil an Aufgaben übernehmen können. 

Zudem dient die Nutzung von AR und VR indirekt dem Personal Marketing. Wer möchte nicht bei einem Unternehmen arbeiten, welches mit der Zeit geht, für neue Innovationen offen ist und diese sogar einsetzt? Denn in den nächsten Jahren wird diese Technologie immer weiter ausgereift sein und immer relevanter für den Firmenalltag werden. 

Der Trend hin zu Mixed Reality geht jedoch nur langsam voran und gerade das Thema Personalentwicklung und Recruiting wollen viele Firmen noch persönlich begleiten. Deshalb sehen unsere Experten zwar in 10 Jahren eine gute Einbindung von Mixed Reality in personalspezifische Prozesse, heutzutage hat es jedoch noch keine große Relevanz. Insgesamt landen deshalb diese Innovationen bei den Experten auf Platz 7. Sie bieten einen klaren Mehrwert für das Unternehmen und seine Mitarbeiter. Im Laufe der Zeit kann sich die Technologie noch weiterentwickeln, weshalb sie nicht unterschätzt und missachtet werden darf.

Quellen:

Globus Baumarkt – Die perfekte Mischung macht’s

Baustellenlärm, Bagger, Absperrgitter… Vieles erinnert schon bei der Ankunft von außen am Globus Baumarkt in Meerbusch an einen Heimwerkermarkt. Aktuell befindet sich der Globus Baumarkt in der Nähe von Düsseldorf im Umbau. Das Ziel der Renovierungsarbeiten ist, die Bedürfnisse der Kunden besser berücksichtigen zu können, um die Kundenzufriedenheit weiter zu steigern. Dabei weist Globus Baumarkt bereits die höchste Kundenzufriedenheit in der Baumarktbranche auf. Aber mit welchen Mitteln erreicht Globus Baumarkt diese Spitzenstellung? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, wird anhand des Baumarktes in Meerbusch das Geheimrezept von Globus enthüllt und genauer unter die Lupe genommen.

Geheimzutat 1: Vielfältige Kontaktpunkte zum Kunden

Facebook Globus Baumarkt

Globus Baumarkt nutzt vielfältige Kontaktpunkte, darunter Website, Print-Werbung, eigene App oder Newsletter, ebenso wie Facebook, Youtube oder Instagram für die zielgerichtete Kommunikation mit dem Kunden

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Globus Baumarkt auf Facebook

Ob Website, Print-Werbung, eigene App oder Newsletter, alle Kommunikationsmittel verführen zu einem Einkauf im stationären Markt. Neben diesen Kanälen bietet Globus weitere Möglichkeiten auf ihre Produkte aufmerksam zu werden. Dazu zählt eine Facebook-Seite, mit circa 141 Followern, auf der hauptsächlich Werbung gepostet wird, ein Youtube-Kanal mit aktuell 254 Abonnenten, auf welchem Anleitungs- und Produktvideos dem Kunden zur Verfügung gestellt werden oder auch einen eigenen Online-Shop, über den bequem von zu Hause Artikel des Sortiments bestellt werden können. Durch das breite Spektrum an Kommunikationskanälen wird sichergestellt, dass Globus auf möglichst vielen Wegen Kontakt zu seinen Kunden aufnehmen kann.

Geheimzutat 2: Sehr gute Erreichbarkeit

In unmittelbarer Nähe zu einer gut befahrenen Bundesstraße und einer Autobahn befindet sich der Globus Baumarkt in Meerbusch. Die gute Verkehrsanbindung soll die Kunden der Nachbarstädte, wie Duisburg oder Mönchengladbach, dazu verführen, den Baumarkt in Meerbusch zu besuchen. Angekommen in Meerbusch, zeigt sich ein überschaubar großer Parkplatz, der jedoch durch die aktuelle Umbausituation eingeschränkt ist.

Geheimzutat 3: Übersichtliche Verkaufsraumgestaltung

Globus Baumarkt Innen Verkaufsraum

Globus Baumarkt von innen, eine attraktive Verkaufraumgestaltung und ein sehr gutes Kundenleitsystem erleichtern die Orientierung im MArkt

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Verkaufsraumgestaltung

Der Umbau hat auch im Verkaufsraum seine Spuren hinterlassen. Die Verkaufsfläche von 9.270m2 wurde um 400m2 erweitert, um dem Kunden mehr Produkte anbieten zu können. Um das Einkaufserlebnis angenehmer zu gestalten, hat das Freigelände ein Dach erhalten und soll in Zukunft für die Camping- und Gartenausstellung genutzt werden. Um die Orientierung im Markt zu verbessern, arbeitet Globus mit einem übersichtlichen Kundenleitsystem, bei dem vom Hauptgang aus, mithilfe von Schildern, die Produktbereiche angezeigt werden. Außerdem wurde die Beleuchtung für eine halbe Million Euro vollständig auf die neue LED-Technik umgerüstet. Viele Infostellen zieren den Mittelgang, sodass die Anlaufstellen für mögliche Fragen zentral gebündelt werden. Zusätzlich wurden an den Infostellen Telefone installiert, um bei Abwesenheit der Mitarbeiter, den im Fokus liegenden Kundenservice weiterhin zu gewährleisten, indem der Kunde die Möglichkeit hat, mithilfe eines Anrufes auf sich aufmerksam zu machen. In der Zukunft soll auch die Kassenzone durch die Einführung von Self-Scanning Kassen optimiert werden.

Geheimzutat 4: Sortiment – weniger ist mehr

Globus Baumarkt Sortiment

Sortiment im Globus Baumarkt in Meerbusch bei Düsseldorf – Store Check auf Exkursion der DHBW Heilbronn BWL-Handel

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Globus Baumarkt Sortiment

Auffällig zeigt sich in der Filiale in Meerbusch, dass eine hohe Sortimentsbreite, aber eine geringe Sortimentstiefe gegeben ist. Alle typischen Warengruppen eines Baumarktes werden in der Filiale abgebildet. Vom Garten & Freizeitsortiment, über Sanitär & Heizen bis zum Lampen & Elektrosortiment können Produkte erworben werden. Für besonderes Erstaunen sorgt das Sortimentsangebot der Warengruppe „Gesundheit“, worunter beispielsweise Krankenpflege- oder Körperpflegeprodukte angeboten werden. Dies widerspricht einer typischen Erwartungshaltung gegenüber der Sortimentsgestaltung eines Baumarktes. Durch den Umbau wurde die Anbindung des Sortiments optimiert, damit die Bedürfnisse des Kunden noch besser berücksichtigt werden können. Die beiden Eigenmarken, TrendLine und Primasters runden das Sortiment – Trendline als Preiseinstiegsmarke und Primasters als Premiummarke – ab. Die Marke Greenworks mit ihrem besonderen Akku-System für Heimwerkermaschinen gilt als Exklusivmarke, die ausschließlich von Globus Baumarkt auf dem deutschen Markt angeboten wird.

Geheimzutat 5:  Zahlreiche Versprechen an die Kunden

Garantien und Service werden bei Globus großgeschrieben. Unter anderem gelten in jedem Globus Baumarkt die Bestpreis-Garantie, die Angebots-Garantie, die Umtausch-Garantie und die Pflanzen-Garantie. Diese besondere Garantie besagt, dass bei Globus gekaufte Pflanzen innerhalb von 24 Monaten zurückgenommen werden, insofern sie nicht anwachsen.

Globus Baumarkt Garantien

Bei Globus Baumarkt gibt es die umfangreichen Globus Garantien.

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Garantien

Geheimzutat 6: Bestes Preis-Leistungsverhältnis

Im Preis-Leistungsverhältnis-Vergleich schneidet Globus, aus Sicht der Kunden, vor allen Wettbewerbern mit einer Schulnote 2,3, ab. Werden in einen Warenkorb ein Multifunktionswerkzeug, ein Farbeimer, Gips, ein Grünbelag-Entferner und ein Rasenmäher gelegt, liegt Globus mit einem Warenwert von 377,46€ noch vor Hagebau mit einem Wert von 395,41€.

Es zeigt sich, dass das perfekte Zusammenspiel der Geheimzutaten, die Wahrnehmung der Kunden gegenüber dem Preis und der Leistung positiv beeinflussen. Die perfekte Mischung macht’s!

Globus – der Baumarkt für jeden Heimwerker und Handwerker, vom Anfänger bis zum Profi!

So shoppe ich in der Zukunft – ein Einblick in den Handel 2050

Der Tag beginnt, indem ich von meiner Haushaltsassistentin, ein multifunktionaler, intelligenter Roboter, Alexandra, mit dem aktuellen Wetterbericht und den Nachrichten geweckt werde. Aufgrund ihrer detaillierten Analyse meiner persönlichen Bedürfnisse hat sie mir vorausschauend frische Brötchen vom Bäcker bestellt. Die Brötchen wurden vor 5 Minuten von Bodo, dem Lieferroboter vorbeigebracht und Alexandra ist natürlich schon auf dem Weg mir ein angerichtetes Frühstückstablett ans Bett zu rollen.
Während ich gemütlich in meinem Bett frühstücke, sehe ich auf meinem Tablet nach, was mein virtueller Kleiderschrank Rita, heute anzubieten hat. Passend zum Wetter wird mir ein Outfit mit Regenmantel angeboten, den ich aber leider noch nicht besitze. Deshalb werden mir unterschiedliche Regenmäntel aus verschiedenen Netzwerkplattformen vorgeschlagen. Ich entscheide mich für einen blauen Regenmantel mit 1-stündiger Lieferzeit. Nach der Lieferung per Drohne über meinen Balkon, gehe ich einkaufen….

Einkaufen- die einzigartige Erlebniswelt

Gerade in der Corona-Pandemie 2020 hat die Verbindung oben genannter Wörter stark an Bedeutung gewonnen und bis heute immer weiter zugenommen. Wir leben in einer völlig digitalisierten Welt, in der Home-Office und äußerst flexible Arbeitszeiten zur Normalität gehören und mit diesem veränderten Lifestyle natürlich auch 24/7 Öffnungszeiten im stationären Einzelhandel. Auch der Zweck des Einkaufens hat sich verändert, sodass die Geschäfte die perfekte Möglichkeit bieten seine sozialen Kontakte zu pflegen und anderen Menschen zu begegnen. Der stationäre Einzelhandel hat sich regelrecht zu Erlebniswelten mit Livecooking, Events, etc. entwickelt. Das vielleicht wichtigste Differenzierungskriterium zum Online-Handel in der heutigen Zeit. Liebevoll dekorierte Schaufenster wurden durch digitalisierte Schaufenster ersetzt, um gezielter mit den Kunden interagieren und kommunizieren zu können. Für die Kunden gestaltet sich der Einkauf durch solche Details weitaus interaktiver und erlebnisreicher als vor 30 Jahren.

Künstliche Intelligenz und modernste Technologien sind heute beispielsweise durch Shopping Assistance Systeme fest in unserem Alltag verankert, auch im Einzelhandel. Roboter übernehmen Aufgaben, wie das selbstständige Befüllen von Regalen, sowie die Produktberatung an Infopoints. Hierdurch wird das Personal teilweise bzw. fast komplett ersetzt. Auch der klassische Einkaufswagen hat sich stark weiterentwickelt. Die Produkte, die wir hineinlegen, werden nun automatisch gescannt und, wenn nötig, gewogen, so-dass der Bezahlvorgang beschleunigter und automatisierter abgewickelt werden kann. Bezahlt wird an Checkoutpoints ohne Wartezeiten mit Archi, unserem Chip-Armband, auf dem alle wichtigen Daten wie Krankenkarte, Bankverbindung, Personalausweis, etc. integriert sind.

Allgemein ist der stationäre Einzelhandel trotz interaktiver Verkaufsatmosphäre stark eingebrochen und der Onlinehandel hat zugenommen, sodass ein Verhältnis 40:60 entstand. Allerdings setzt sich vor allem der LEH mit seinen Einkaufserlebnissen vor Ort durch.

Der Online-Handel – Boom in der Gesellschaft

Wie soeben deutlich wurde, hat der Online-Handel den stationären Einzelhandel in den meisten Branchen längst überholt. Dieser Prozess entwickelt sich besonders durch das immer höhere Bedürfnis nach Bequemlichkeit der Kunden, worauf die Online-Händler natürlich prompt reagierten und ihren Kundenservice noch weiter optimierten. Wozu sollen wir heute noch ins nächste Einkaufscenter fahren, wenn wir unsere Bestellung auch zwei Stunden später geliefert bekommen? Noch dazu kommt die super einfache Bestellung mit unglaublich großer Auswahl, die aufgrund von Multichanneling jetzt zusätzlich über Social Media, Rita, etc. möglich ist. Durch Umstrukturierung der kleineren Betriebe, die noch vor 30 Jahren in den Fußgängerzonen zu finden waren, sind die digitalen Netzwerke in den letzten Jahren exponentiell gewachsen. Für jede Branche oder Produktgruppe gibt es ein Netzwerk, auf dem verschiedene Händler ein sehr tiefes Produktsortiment anbieten. Der größte Vorteil gegenüber „Allroundern“ ist die individuelle und spezialisierte Beratung von kompetenten Fachkräften.
Diesen entscheidenden Schritt hat der ehemalige On-line-Gigant „Amazon“ verpasst, sodass wir ihn mit dem Karstadt von früher vergleichen können. Denn auch im digitalen Zeitalter hat sich das Bedürfnis alles an einem Ort zu kaufen gewandelt, da die Kunden die große Auswahl und fachliche Beratung bevorzugen. Außerdem ist es „kein weiter Weg“ vom „Kleidungsnetzwerk“ zum „Elektroniknetzwerk“.
Aus diesem Grund hat der ehemalige Online-Gigant „Amazon“ in den letzten Jahren massiv an Bedeutung verloren. Man kann ihn vergleichen mit dem Karstadt von früher. Denn auch in der digitalen Welt hat sich das Bedürfnis alles an einem Ort zu kaufen gewandelt und die fachspezifische Beratung mit tiefer Produktauswahl hat Amazon leider verpasst. Groß- und Einzelhandel sind weiterhin stark präsent, unter anderem auch weil der Konsum der Gesellschaft drastisch zugenommen hat. Durch den erheblichen Wandel, den beide Handelsformen hinter sich haben, laufen Prozesse heute weitaus schneller, besser, digitalisiert und automatisiert ab. Allerdings hinkt der Großhandel dem Einzelhandel noch ein bisschen hinterher, denn letzterer entwickelt sich weiter innovativer und stärker.

Neue Branchen erobern den Markt

Den größten Zuwachs der letzten Jahre hat eindeutig die KI/Robotik-Branche erfahren und auch in der Gesellschaft immer mehr Akzeptanz erlebt. Heutzutage bestimmen deren Produkte nahezu unseren kompletten Alltag und sind überall präsent. So sind sie heute auch fester Bestandteil der Medizintechnik, sodass Pflegekräfte durch Pflegeroboter unterstützt werden können. Die Medizin/Pharmabranche profitierte in den letzten 30 Jahren sehr. Dank Ihnen können wir im Alter länger fit und vital leben und unser Leben in vollen Zügen genießen.

Durch die Herauskristallisierung eines gesunden und nachhaltigen Lebensstils, entwickelte sich mit Clean-Meat eine völlig neue Branche. Hierbei wird Fleisch aus tierisch gesunden Stammzellen gezüchtet, was uns eine nachhaltigere und tier-freundlichere Umwelt bietet. Allerdings mussten sich durch diesen Trend sehr viele Vieh-Landwirte umstrukturieren und bauen deshalb nun ein vielfältiges Sortiment an Obst, Gemüse und Getreide an. Sie können nun biologisch nachhaltig wirtschaften, wodurch die Nachfrage nach lokalen und saisonalen Produkten stetig wächst. Klassische Metzgereien sind heute kaum noch zu finden. Nachhaltigkeit spiegelt sich heute, im Jahr 2050, auch in unseren Verpackungen wider. Diese werden inzwischen zu 100% aus recyclebare Materialien hergestellt, um den Müll und Plastikverbrauch zu reduzieren. Auch Transportwege werden hauptsächlich mit regenerativen Energien, meist mit Wasserstoff, vollzogen. Infolgedessen mussten sich die Kraftstoffkonzerne umstrukturieren und sind heute mit Diesel und Benzin kaum noch vertreten, da sich erneuerbaren Energien vollständig durchgesetzt haben. Kosmetik-, Buch und Modehandel haben ihr Hauptgeschäft in den Online-Handel verlagert und ihre Präsenz im stationären Einzelhandel stark verringert. Erfolgsrezept hierfür sind wieder Künstliche Intelligenzen, die Schminkprodukte und Kleidung virtuell an unsere Körper an-passen und somit ein realistisches Shopping-Erlebnis bieten. Parfümerie und Drogeriemärkte sind neben dem Online-Geschäft auch stationär noch weiterhin stark vertreten. Vielleicht auch weil sich verschiedene Düfte online noch nicht besonders gut austesten lassen. Aber wer weiß schon, was in den nächsten 50 Jahren so alles passieren wird?

Stetig wachsender Handel…

Nach meinem erfolgreichen und erlebnisreichen Tag, fahre ich mit meinem autonomen H₂- Auto wieder nach Hause. Dort entlädt und verstaut Alexandra meine Einkäufe ordnungsgemäß. Anschließend kocht sie mir ein frisches, gesundes Abendessen, während ich entspannt auf dem Sofa liege und mich an das Shoppen in meiner Jugend zurückerinnere. An eine Zeit, in der das Leben noch so anders war. Dabei frage ich mich, war das Leben damals wirklich so viel schlechter und wie wird es in Zukunft weiter gehen?

Quellen:

  1. https://zukunftdeseinkaufens.de/erlebnis-stores-so-geht-einkaufen-in-2025/
  2. https://www.ladenbau.de/blog/supermarkt-der-zukunft-so-shoppen-wir-2050/
  3. https://webdata-solutions.com/2018/01/30/handel-im-wandel-wie-sich-das-kaufverhalten-kuenftig-veraendern-wird/

Globetrotter Köln – Neue Horizonte

Dem Kölner Martin und seinen Freunden Jochen und Peter fallen die Decken auf den Kopf. Sie wollen neue Horizonte entdecken. Einmal den Globus entlang trotten, dass ist ihr größter Traum. Jener, der diese drei verbindet. An einem Montag packen sie die Gelegenheit beim Schopf und wandern los. Nach ihrer Wanderung sind sie an ihrem Ziel angekommen. Sie sind überwältigt von der geräumigen Landschaft, die ihnen entgegenschlägt. Es gibt so viel zu entdecken für alle. Gemeinsam beschließen sie, mit dem Abstieg zu beginnen. Dort wartet eine große Wasserlandschaft auf die drei. Sie nehmen sich ein kleines Kajak und beginnen zu paddeln. Als sie erschöpft am Rand des Wassers wieder ankommen, ist das Ende jedoch nicht in sicht. Ein weiterer beschwerlicher Aufstieg über mehrere Höhenmeter wartet jedoch wieder. Als dies auch von ihnen gemeistert wurde schwant ihnen böses. Nun muss auch noch eine Kletterwand bezwungen werden. Doch auch diese meistern die drei. Nun stehen sie wieder am Rand. Unter ihnen die große Wasserlandschaft und die weiträumigen Ebenen, durch die sie sich schon gekämpft haben. Alle sind mehr als beeindruckt. Doch nun steht der Abstieg wieder an. Sie halten im Erdgeschoss an der Kasse. Das Kajak, welches sie getestet haben, die verschiedenen Outdoorjacken, sowie das Campingequipment, welches sie sich in den Shop-in-Shop Stores ausgesucht haben und das Kletterequipment, welches von ihnen getestet wurde, wartet nun dort auf sie. Alle bezahlen und die Wanderung heimwärts kann angetreten werden. Die Begeisterung unter ihnen ist groß, da sie durch den Besuch im Globetrotter Köln nun auf ihre Reise vorbereitet sind.

Die Globetrotter Ausrüstung GmbH wurde 1979 in Hamburg von Klaus Denart und und Peter Lechart gegründet. Sie sind im Geschäftsfeld des Einzelhandels mit Sport- & Outdoor – Bekleidung tätig. Sie bedienen die Vetriebskanäle online und stationär und treten somit als ein Multi -Channel Händler auf. Vertreten sind sie 15 mal in Deutschland, unter anderem in Hamburg, Berlin und Köln. Als Betriebsformen sind sie mit 6 Filialen, 7 Erlebniswelten, 1 Outlet in Bonn und ein Active Store in Torfhaus im Harz vertreten. Im Sortiment sind etwa 35.000 Artikel und über 1000 Marken zu verzeichnen. 2017 machte die Globetrotter Ausrüstung GmbH 196,87 Mio. €. Davon waren 147,48 Mio. € im stationären Einzelhandel und 35,43 Mio. € im Onlinehandel. Sie erwirtschafteten ein Gesamtergebnis von 477.539 €. 2019 wurden 1300 Mitarbeiter beschäftigt. Vertreten ist das Unternehmen nur in Deutschland. Sie sind jedoch zugehörig zum Konzern der Fenix Outdoor International AG.

Mit dem Geschäftskonzept sollen über das Erlebnismarketing folgende Kundensegmente angesprochen werden: Die Millenials, welche die Erlebnisse als Statussymbol ansehen, die Erlebnissportler und die Survival- sowie Safari-Begeisterten. Im Wesentlichen finden sich im Sortiment Equipment für Expeditionen, Safaris, Survival oder Trekking. Sie verfolgen durch den Onlinehandel die Longtail – Strategie, bei der sie als Spezialist eine noch größere Auswahl für den Zielkunden anbieten. Preislich sind die verschiedenen Artikel sehr heterogen. Jedoch konzentrieren sie sich als Händler auf die Mittel- und Hochpreislage. Beispielhaft können Outdoorjacken von 59,95 € – 1.800 € erworben werden.

Ihre Kunden erreichen sie über verschiedene Kanäle. Sie geben das größte Kundenmagazin zum Thema Outdoor in Europa viermal im Jahr heraus, bespielen Social – Media – Kanäle auf YouTube, Instagram, sowie Facebook und setzen auf Influencer – Marketing. Im Verkaufsraum sind die Artikel nach Kundensegmenten, sowie nach Herstellern bei Shop- in-Shop-Konzepten, platziert. Die Filialen geben ein Outdoor-Erlebnis durch viel Holzverkleidungen und den Erlebniseinkauf durch z.B. ein Tauchbecken oder eine Kletterwand.

Das bisherige Zentrallager von Globetrotter ist in Hamburg, in Eigenregie betrieben. Aktuell vollzieht sich ein Umzug nach Ludwigslust in Mecklenburg – Vorpommern. Dieses Zentrallager wird betrieben von der Fenix Outdoor International AG und wird Lager für den Online Versandhandel und stationäre Händler. Schlüsselpartner der Globetrotter Ausrüstung GmbH sind die Hersteller der Fenix Outdoor International AG Fjälräven, Primus, Tierra, Brunton, Royal Robins, Hanwag. Dies ist die Vorwärtsintegration von Herstellern. Zu weiteren Partnern sind die Händler des Konzerns zu zählen. Hierzu zählen Naturkompaniet (Schweden), Partioaitta (Finnland), Frieluftsland (Dänemark). Dadurch wird die Einkaufsmacht gegenüber anderen Händlern erhöht.

Der Store in Köln wurde 2006 im Megastore Olivanderhof eröffnet. Er hat 7000m2 Verkaufsfläche inklusive einer Slackline, Klettertunnel, Aquarium, Jack Wolfskin & The North Face Store-in-Store, Restaurant, Taucherfachgeschäft und Taucherbecken, und Services (Reiseklinik, Expertenberatung, Workshops,…).

Marktliebe – Der Wochenmarkt für jeden Tag

Marktliebe ist ein Konzept der Rewe Group, das in einer Bachelorarbeit entstand. Die Idee dahinter: Der Kunde soll sich wie auf dem Markt in die Produkte verlieben. Dabei steht im Mittelpunkt die Regionalität, die Frische sowie die Nachhaltigkeit beim Einkaufen.

Standort und Preis

Die Konzeptidee wurde Mitte November 2018 in einem Penny-Markt in Meerbusch-Büderich umgesetzt und umfasst dadurch nur eine Fläche von 800 qm. Die Standortwahl wurde dabei gezielt in eine kaufkraftstarke Region gelegt. Marktliebe ist im Mittelpreissegment positioniert und bietet nebendem auch Discountpreise an.

Sortiment

Das Sortiment baut sich aus verschiedenen Schlüsselpartnern zusammen: die regionalen Metzgereiprodukte vom „ Essner“, Obst und Gemüse von den regionalen Bauern, Brothandwerk von „Lisette“, frischer und regionaler Käse von der „Käseria“, spezifisch ausgewählte Weine von den „Weinfreunden“ und ein regionaler Blumenhändler – „Blumen Moll“. Marktliebe verzichtet auf Non-Food-, Tiefkühl- und Drogerieartikel sowie Tabakwaren.

Kommunikation

Marktliebe-elektronische-Preisschilder.jpgIm Bereich Kommunikation bedient Marktliebe nicht nur die klassischen Medien wie die Plakatwerbung oder Printwerbung, sondern ist auch auf den Sozialen Medien, wie Facebook oder Instagram sehr aktiv und wirbt dort für seine regionalen und frischen Produkte, mit interessanten Workshops und attraktiven Angeboten.

 

Verkaufsraum und Warenplatzierung

Schon vor dem Betreten des Marktes wird der Kunde bereits visuell auf das Einkaufserlebnis eingestimmt. Der Eingangsbereich ist mit großen Fensterflächen versehen, was für den Kunden sehr einladend wirkt. Diese Fensterflächen sind mit ausgewählten Obst- und Gemüsesorten in minimalistischer Darstellung bedruckt,was dem Kunden ebenfalls zu Beginn ins Auge sticht. Die Schlüsselpartner werden auch bereits an der Außenwand vorgestellt.

Marktliebe Obst und Gemüse

Das Logo, welches über den Eingangsbereich platziert ist, hat statt dem „a“ ein Herzsymbol im Wort „Markt“ ersetzt, was die Liebe zu den regionalen Produkten wiederspiegeln soll.

Durch die kleine Verkaufsfläche von 800 qm² hat der Kunde eine gute Übersicht über den Verkaufsraum. Beim Eintreten werden dem Kunden verschiedene Möglichkeiten geboten. Er kann zum einen frische Brötchen bei einem der Schlüsselpartner, Bäckerei Lisette, kaufen. Außerdem trifft er gleich zu Beginn auf den großzügigen Obst- und Gemüsebereich, der die größte Fläche in Anspruch nimmt. Dem Konzept der Marktliebe zufolge, werden dem Kunden die Produkte in einer verpackten und unverpackten Version angeboten, sodass er die Wahl hat.

Dringt man nun weiter in den Verkaufsraum ein, dann findet man auf der linken Wandseite eine große Auswahl an Getreide, Nudeln und Reis. Diese werden ebenfalls in einer unverpackten und verpackten Variante angeboten.

Marktliebe unverpackt

Marktliebe Unverpackte Produkte bei der Exkursion der DHBW Heilbronn

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Weiter hinten befindet sich die Käseabteilung, bei welcher regionale Käsesorten von einem weiteren Schlüsselpartner, der Käseria, angeboten werden. Die Metzgerei, ebenfalls ein Schlüsselpartner des neuen Marktkonzepts, befindet sich im rechten mittleren Bereich.

Die regionalen Artikel werden mit einer Etikette „Empfehlung mit Herz“ und besonders günstige Artikel mit „Discount Preis“ kenntlich gemacht. Hinter der Kassenzone findet der Kunde eine kleine Auswahl an Weinen des Schlüsselpartners „Weinfreunde“. Zu den Services direkt vor Ort gehören der Spargelschäler und der Backofen, bei dem der Kunde sich selber bedienen kann.

Wie bewährt sich das Konzept?

Im ersten Moment erscheint das Konzept eher widersprüchlich, da es mit regionalen und unverpackten Produkten wirbt. Im Verkaufsraum selbst finden sich aber auch eine hohe Anzahl an verpackten und globalen Artikeln wieder. Das plastikfreie Einkaufen ist zwar bereits im Vormarsch und es haben sich dazu auch die Menschen schon zum Teil oder vereinzelt schon gar vollkommen beim Einkaufen danach ausgerichtet. Aber die Mehrheit greift dann doch lieber auf die kompakt verpackten Produkte, statt diese einzeln zu erwerben. Dies nimmt sich auch Marktliebe zum Vorsatz und lässt dem Kunden die Wahl, ob er die Produkte unverpackt oder verpackt einkaufen möchte.

Bei unserem Besuch waren – trotz der Nähe zu Aldi als Frequenzbringer – wenige Kunden im Markt. Die Vermutung liegt nahe, dass die Kunden bislang noch eher ein one-store- shopping bevorzugen, was bei Marktliebe aufgrund des begrenzten Sortiments nicht möglich ist.

Globus in Koblenz – Hier wird der Einkauf zum Erlebnis

Globus steht für qualitative Ware und Nachhaltigkeit. Die Kunden und ihre Bedürfnisse stehen im Vordergrund. Globus ist mehr als nur ein Supermarkt durch die kundenorientierten Services.

Das 1828 von Franz Bruch in St. Wendel gegründete Unternehmen gehört mittlerweile zu den namhaften SB-Warenhäusern in Deutschland, Tschechien und Russland. Insgesamt erzielte die Globus-Gruppe im Jahr 2016/2017 einen Umsatz in Höhe von 7,52 Mrd. Euro.  Im Jahr 2014 wurde der Erlebnismarkt in Koblenz eröffnet und ist der modernste Markt in der Globus-Gruppe. Dieser Artikel ist eine Reise durch ein Einkauferlebnis, welches für den Kunden jedes Mal unvergesslich wird.

Globus Koblenz 16A12 außen

Bereits auf dem Parkplatz wird der Kunde von der Größe des Marktes (10.000m²) beeindruckt. Mithilfe der Außenwirkung, durch das moderne Design der Fassade, den auffallenden Farben und der guten Erreichbarkeit mit dem Auto wird der Kunde zum Einkaufen verleitet. Hat der Kunde den Globus betreten staunt er nicht schlecht, denn an einen normalen Supermarkt erinnert hier erstmal nichts. Vorbei an der eingemieteten Apotheke, dem Friseur und dem Optiker wird der Kunde zum Verweilen eingeladen. Bereits der Vorkassenbereich zeichnet sich als starker Kundenmagnet aus.

Globus Koblenz Metzgergrill Fleischkäsbrötchen

Hier findet der Kunde unter anderem das hauseigene Restaurant, in welchem es selbstgemachte Pizza, Pasta und verschiedene Tagesgerichte gibt. Des Weiteren befindet sich hier auch der schon fast berühmte Metzgergrill. Das Speiseangebot des Metzgergrills ist auf wenige Produkte begrenzt. Die Hauptkundengruppe sind vor allem die Berufstätigen, die in ihrer Mittagspause schnell etwas zum Mitnehmen benötigen. Der absolute Renner sind die in Eigenproduktion hergestellten Fleischkäsebrötchen. Allein in Koblenz werden im Jahr ca. 1,5 Millionen Stück verkauft.

Doch nicht nur im Vorkassenbereich bietet Globus seinen Kunden ein Erlebnis – im Markt selbst wird dieses noch weiter vertieft. Vorbei an der 600m² großen und beeindruckenden Obst und Gemüse-Abteilung, die auch viele regionale Produkte bietet, wird der Kunde an der hauseigenen Bäckerei und Konditorei vorbeigeleitet. Alle angebotenen Back-und Süßwaren in der SB- Theke werden täglich frisch zubereitet. Damit die Kunden morgens bereits frische Brötchen genießen können, beginnt die Frühschicht der Bäckerei bereits in der Nacht mit der Produktion. Ein weiteres besonderes Angebot des Globus-Marktes ist das „Torte to go“ Regal der hauseigenen Konditorei. In diesem lassen sich unter anderem Torten, Kuchen oder andere Süßspeisen finden. Neben einer Bäckerei verfügt der Markt ebenfalls über eine eigene Metzgerei, welche unter anderem auch den Metzgergrill versorgt. Nur wenige Produkte werden von externen Lieferanten bezogen.

Globus Koblenz scan and go

Eine technische Neuerung, die Globus in Koblenz erstmals einführte, sind die scan&go Geräte. Über die Anmeldung per Kundenkarte wird dem Kunden ein Gerät zugewiesen und kann anschließend seine Produkte selbst scannen. Am Ende des Einkaufs wird auf dem Gerät ein Barcode erzeugt, den der Kunde bei den Self-Checkout-Kassen nur noch abscannen muss, um zum Bezahlvorgang zu gelangen. Eine weitere technische Weiterentwicklung sind die Markt aufgestellten Touch-Bildschirme mit Kundeninformationen. Über diese Bildschirme kann der Kunde sich informieren, wo welches Produkt zu finden ist , welche Artikel momentan im Angebot sind, die Tankpreise abrufen und vieles mehr. Auch in der Weinabteilung wird auf einen digitalen Helfer gesetzt. Bei „Frag-Henry“ wir dem Kunden zum ausgewählten Gericht der passende Wein vorgeschlagen und die Regalplatzierung angezeigt. Kein Wunder also, dass der Globus in Koblenz 2015 als Zukunftsmarkt ausgezeichnet wurde.

Eine so große Vielfalt und Einzigartigkeit an Leistungen setzt einen hohen Personalbedarf voraus. Damit das breite und tiefe Sortiment (ca. 80.000 Produkte) des Marktes in Koblenz bedient werden kann, arbeiten ca. 400 Mitarbeiter und 30 Azubis ständig daran dem Kunden ein besonderes Erlebnis zu ermöglichen. Die Produktpalette umfasst hierbei Artikel von günstigen Eigenmarken bis hin zu teuren Premiummarken.

Die Kundenorientierung wird bei Globus groß geschrieben: Insgesamt sind neun verschiedene Garantien vertreten. Diese sind unter anderem die Angebotsgültigkeits-Garantie, Angebots-Garantie, Angebotspreis-Garantie, Regalpreis-Garantie, Umtausch-Garantie, Frische-Garantie, Herkunfts-Garantie, 3 Jahre Globus-Garantie und die Rücknahme-Garantie. Hier wird verdeutlicht wie wichtig Globus ein zufriedener Kunde ist. Auch der für die Kunden immer wichtigere Aspekt der Nachhaltigkeit wird von Globus fokussiert. In Koblenz wird ein großer Teil der benötigten Energie über die eigene Photovoltaikanlage produziert und verwendet.

Des Weiteren bietet Globus den Kunden auch über ihren Einkauf hinaus ein besonderes Erlebnis. In regelmäßigen Abständen finden verschiedene Veranstaltungen im Markt statt. Diese können bspw. Kochveranstaltungen, Whiskey-Tasting oder weitere Veranstaltungen sein.

All diese Angebote gestalten den Einkauf im Globus Koblenz als unvergesslich und laden zu einem weiteren Besuch ein.

Markthalle real – Innovatives Konzept, ungewisse Zukunft

Die Real-Story

Es war einmal vor langer Zeit, da wurde durch den Zusammenschluss verschiedener Marktketten eine SB-Warenhauskette gegründet. Wir schreiben das Jahr 1992 als der Name Real zum ersten Mal über den Pforten eines Warenhauses erstrahlte. Doch die goldenen Jahre sollten nicht allzu lange anhalten. Bereits im Jahre 2000 musste sich der Mutterkonzern Metro eingestehen, dass die Profitabilität langfristig gesteigert werden musste, um das Fortbestehen zu sichern.

Dieses Problem zieht sich durch die komplette Historie. Und so blieb der schwächelnden Kette nichts übrig als sich zu verändern. Mit Blut, Schweiß und Tränen, sowie Investition in Höhe von 15 Millionen Euro (geschätzt), wurde der wohl letzte Versuch gestartet gegen den voranschreitenden Niedergang vorzugehen. Das Konzept Markthalle Real erblickte das Licht der Welt. Dieser „Marktplatz der Emotionen“ oder auch „Manufaktur des guten Geschmacks“ genannt, sollte das Überleben sichern. Knapp die Hälfte der real-Standorte sollte diesem Trend folgen – umgebaut wurden zwei (Krefeld und Braunschweig).

Das Konzept Markthalle

Es begab sich also zu der Zeit, dass eine Delegation der DHBW Heilbronn sich aufmachte, um die Markthalle in Krefeld voraussichtlich ein letztes Mal unter dem Namen Real zu besichtigen.

Was sie dort vorfanden erstaunte sie: anstatt trister Innenräume fanden sie eine einladende Obst- und Gemüseabteilung, ansprechende Restaurants auf edlem Betonboden und die Ware in schicken Holzregalen präsentiert vor. Die edle Aufmachung des SB-Warenhauses findet sich auch bei der Aktionsdarstellung wieder. Anstatt der aggressiven mit rot gedruckten Preisen, finden wir hier am Eingang die Preisauszeichnung der Werbeartikel handschriftlich auf Kreidetafeln niedergeschrieben.

Hervorzuheben sind besonders die ultrafrische Bereiche: neben der besagten O&G-Abteilung, finden sich hier unter anderem eine eigene Bäckerei, Kaffeerösterei, einladende Bedienungstheken für Fleische, Käse und Fisch, eine Wein-Schatzkammer, ein Dry Aged-Schrank sowie eine eigene Austernbar, bei der die Ware täglich frisch eingeflogen werden.

Die Restaurants, die einen Großteil der 1700m² großen Konzeptfläche einnehmen laden, sofern ein freier Platz gefunden wird, zum verweilen ein. Dabei werden verschiedene Pizzen oder Pasta aus eigener Herstellung, sowie verschiedene Fleischprodukte angeboten. Gerne darf hier der Kunde an der Fleischtheke das Stück seiner Wahl besorgen und es sich im Restaurant zubereiten lassen. Über Geschmack lässt sich sicherlich nicht streiten und so wurden die Steaks in allen Varianten, von medium rare bis well done serviert, aber leider nicht jedem Gast in der gewünschten Garstufe.

Diese Frischebereiche sind alle am Eingang des Marktes platziert, der Rest der 11500 qm² steht dem üblichem Real-Sortiment, also einer Mischung aus 80.000 Artikeln aus Food und Nonfood zur Verfügung. Dabei ist das Layout des Marktes sicherlich gewöhnungsbedürftig, da sich Nonfood im hinteren abgewandten Bereich befindet.  Als Konsequenz ist die Frequenz im Nonfood-Bereich wahrnehmbar gering (nur wenige Teilnehmer der Delegation verirrten sich dorthin) und die Umsatzanteile des Nonfood-Bereiches vermutlich sehr niedrig. Zudem wurde die Fläche, die dem Nonfood zu Verfügung steht von 37% der Marktfläche (normaler Realmarkt) auf 30% reduziert. Die Warenpräsentation ist dabei oftmals Warenhausähnlich. So wird mit Markenauftritten (z.B. bei Lego) gearbeitet und die Textilprodukte werden ordentlich gefaltet in Regalen dargeboten. Mit Tchibo wird das Shop-in-Shop Konzept umgesetzt.

Im Foodbereich bleibt die Markthalle dem Konzept eines SB-Warenhauses treu. Hier findet sich jeder Artikel, vom hochpreisigen bis zur Eigenmarke Tip, in verschiedensten Varianten und Verpackungsgrößen. Dem Kunden wird dabei die Orientierung mit großen Warengruppenschildern über den Regalen erleichtert. Zweitplatzierungen finden oftmals in mit Markthalle gebrandeten Holzkisten statt.

Neben den Restaurants und dem umfangreichen Sortiment, werden in der Markthalle verschiedene Events angeboten, wie zum Beispiel ein Beef Kochkurs, Backkurse, Craft Beer Tasting oder Trödelmarkt auf dem Parkplatz

Nach Tätigung der wöchentlichen Besorgung stehen dem geneigten Kunden zum Kaufabschluss 24 Kassen zur Verfügung, von denen zum Besuchszeitpunkt drei besetzt waren. Zudem gibt es acht Self-Checkout-Kassen.

Zahlen und Ausblick

Dieses Konzept nutzen pro Woche 20.000 Kunden und bringen dabei einen geschätzten Umsatz von 50 Millionen Euro. Für die Pflege des ansprechenden Designs, setzt Real in der Markthalle auf 250 Mitarbeiter; 75 mehr als vor dem Umbau.

Aber trotz allem Bemühen und einem innovativen Konzept, wird der Umsatz von knapp 300€, den die Markthalle mit der Delegation erzielte, nicht ausreichen, um nachhaltig etwas zu verändern und so wird die Geschichte zeigen, wer nach dem Verkauf der Metro, der neue stolze Besitzer der Real-Markthalle werden wird.

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